Projekt Rapid

Rapid

Das Fahrzeug Rapid (Raspberry Pi drive) habe ich diesen Sommer gebaut. Die Hauptkomponenten sind ein Raspberry Pi 2, eine L298-Brücke (zum Ansteuern der Motoren), zwei Getriebemotoren und ein 7,2 V RC-Akku. Das Gehäuse ist eine einfache Tupperbox (aus der Brockenstube). In einem ersten Schritt habe ich das Fahrzeug so gebaut, dass man es entweder über WLAN oder Bluetooth fernsteuern kann. In der nächsten Zeit werde ich daran arbeiten, dass der Rapid durch eine Kamera die Steuerung selber übernehmen kann.

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Funktionsweise

Das Fahrzeug ist folgendermassen aufgebaut: Die L298-Brücke versorgt die Motoren mit der für die Drehrichtung und -geschwindigkeit erforderlichen Spannung bzw. Leistung. Gespiesen wird sie selber vom RC-Akku (befindet sich unten im Rapid), die Befehle erhält sie vom Raspberry Pi (über die GPIO-Pins). Der Rapid kann nur über die Drehgeschwindigkeit der Räder gesteuert werden, da man die Achsen nicht bewegen kann. Der technische Begriff dazu lautet Pulse Width Modulation (PWM). Soll das Fahrzeug beispielsweise eine Linkskurve vollführen, so sendet der Raspberry Pi über die Pins die Information, dass die Räder rechts schneller drehen sollen als diejenigen links. Im Extremfall (um sich auf der Stelle zu drehen) kann man sogar die linken Räder rückwärts drehen lassen. Die Fernsteuerung funktioniert entweder über WLAN (SSH-Verbindung mit dem Raspberry Pi) oder Bluetooth (da Wii-Vernbedienungen über Bluetooth kommunizieren, kann man eine solche verwenden).

Video

Das folgende Video zeigt den Startprozess und die Fernsteuerung des Rapid:

Arbeitsschritte

Zuerst erfolgte das Zusammenbauen der einzelnen Komponenten. Die Motoren erhielt ich als Bauset. Leider waren die mitgelieferten Achsenstäbe zu kurz für die Tupperbox, deshalb musste ich noch längere nachbestellen. Den Raspberry Pi habe ich mit dem System Raspbian in Betrieb genommen (gute Anleitungen dazu gibt es auf raspberrypi.org).

Als nächsten Schritt baute ich die Komponenten in die Tupperbox ein. Die L298-Brücke habe ich etwas erhöht, damit mehr Luft durchströmen kann und das Bauteil nicht überhitzt. Die Räder sind mit Madenschrauben an den Motorachsen fixiert. Die beiden Motoren habe ich an der Unterseite der Tupperbox festgeschraubt.  Nicht definitiv fixiert habe ich den Raspberry Pi, damit er noch aus der Box herausgenommen und an einen Bildschirm angeschlossen werden kann.

Der dritte Schritt bestand aus der Verkabelung. Hier muss sehr vorsichtig vorgegangen werden, da Fehler nicht verziehen werden und durchaus in einem kaputten Raspberry Pi enden können (was bei mir unglücklicherweise geschah). Im zweiten Anlauf hat es dann aber funktioniert.

Während dem letzten Schritt musste der Raspberry Pi noch programmiert werden, damit er auf Benutzereingaben reagieren und das Fahrzeug steuern kann. Ich habe dazu extra die Programmiersprache Python gelernt. Mit ihrer raffinierten Einfachheit passt sie sehr gut zum Raspberry Pi. Damit war der Bau des Rapid abgeschlossen.

 

Quellen

Quelle Bilder: Luc Schnell
Quelle Video: Luc Schnell (auf Youtube)

500 Milliarden Worte

Historischer_Bibliothekssaal

„In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit.“ So lautet ein Zitat des schottischen Historikers Thomas Carlyle (1795-1881). Damit hat er sicher nicht unrecht. Wäre es beispielsweise nicht interessant, sich durch die Bücher einer ganzen Bibliothek zu lesen und zu schauen, was die Autoren zu welcher Zeit beschäftigte? Wenn man untersuchen würde, wie häufig ein bestimmtes Wort in den Büchern einer gewissen Zeit vorkam, so könnte man viel über die Vergangenheit erfahren. Zu welcher Zeit gewann beispielsweise das Wort „Kolonie“ in Büchern an Bedeutung? Wann wurde „Mondlandung“ oft erwähnt? Wie sieht es beispielsweise mit „Telegramm“, „Fax“, „E-Mail“ oder „SMS“ aus?

Wahrscheinlich haben sich Jon Orwant und Will Brockman, zwei Mitarbeiter von Google,  ähnliche Gedanken gemacht. Jedenfalls haben sie 2010 das Tool Google Ngram Viewer veröffentlicht. Dieses basiert auf 5.2 Millionen Büchern (mit insgesamt über 500 Milliarden Wörtern), die zwischen 1500 und 2008 veröffentlicht und im Rahmen von Google Books digitalisiert worden sind. Mit Google Ngram Viewer kann man genau wie oben beschrieben ein bestimmtes Wort suchen und erhält ein Liniendiagramm, das dessen Häufigkeit in der Literatur im Laufe der Zeit darstellt. Meiner Meinung nach lohnt es sich, die Seite zu besuchen. Die Antworten zu den oben stehenden Fragen sind hier aufgelistet:

 

1. Kolonie

Die Häufigkeit der Verwendung des Wortes „Kolonie“ begann im deutschen Sprachraum um 1880 stark zuzunehmen. Dies ist wohl kaum ein Zufall, da zu dieser Zeit der Kolonialismus des deutschen Reiches begann. Um 1945 nimmt die Häufigkeit stark ab. Dieses Jahr wird auch als Ende des Kolonialismus angesehen.

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2. Mondlandung

Wann hat sie wohl stattgefunden?

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3. Kommunikationsmittel

Die Bedeutung des Telegramms hat in den letzten 50 Jahren (zumindest in der Literatur) stetig abgenommen. Das Wort „Fax“ hat seine besten Zeiten wohl hinter sich und auch die Bedeutung des E-Mails könnte noch sinken. Die Häufigkeit von „SMS“ nimmt in Büchern langsam zu, ist aber noch nicht sehr hoch.

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Quellen

Beitragsbild: upload.wikimedia.org
Wikipedia: Google Ngram Viewer
Diagramme: Screenshots aus Google Ngram Viewer

Beam me up, Scotty

Easter Eggs

Im Beitrag „Google easter eggs“ vom letzten Mai habe ich einige eingebaute Eastereggs der Google-Suchmaschine aufgelistet. In diesem Beitrag folgen nun weitere versteckte Dinge aus dem Internet und aus Programmen.

Easter Eggs in Microsoft Word

Wenn man bei Word in einem leeren Dokument =rand(200,1) eingibt und dann auf  Enter klickt, wird das ganze Dokument mit Text gefüllt. Je nach Version kann dieser aus dem Satz „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern.“ (interessant weil er jeden Buchstaben des Alphabets enthält) oder der Bedienungsanleitung von Word bestehen.

Easter Eggs in Webdings

Eine andere Besonderheit ist in der Schriftart Webdings eingebaut. Gibt man die Abkürzung NYC ein und wechselt dann auf diese Schriftart, so erscheinen die Symbole eines Auges, eines Herzens und einer Stadt. Dies soll so viel wie „I (eye) love New York“ bedeuten. Bei der Schrift Wingdings wird NYC zu einem Totenkopf, einem Davidsstern und einem Daumen, der nach oben zeigt. Einige glauben dies sei eine (unpassende) Anspielung auf die Geschehnisse von 9/11. Laut den Herstellern der Schrift soll es aber reiner Zufall sein.

Easter Eggs in Youtube

Gibt man den Spruch beam me up, scotty aus Star Trek in das Suchfeld von Youtube ein, so werden die Suchergebnisse „hereingebeamt“.

Bei der Eingabe fibonacci reihen sich die Ergebnisse in der Fibonacci-Schneckenform an.

Das Eingeben der Tastenkombination 1980 während des Abspielen eines Videos startet das Retro-Spiel „Missile Command“, bei dem man das Video von herunterfallenden Bomben beschützen muss.

Easter Eggs in Wikipedia

Auch Wikipedia hat eine (beschränkt) versteckte Besonderheit vorzuweisen. Klickt man auf der Seite Easter Egg beim Foto auf den Igel, so erscheint ein Bild.

Easter Eggs in Facebook

Auf Facebook sind hinter den Zeichenkombinationen   (^^^)   <(„)   :|]    :putnam:   die Smileys eines Hais, eines Pinguins, eines Roboter und des Kopfes eines Facebook-Mitarbeiters versteckt.

Easter Eggs in Google Calculator

Was the answer to life the universe and everything + the number of horns on a unicorn gibt, kann man sich vom Google Calculator ausrechnen lassen. Wer „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ kennt, kann es auch im Kopf ausrechnen. Alle anderen: Don’t panic.

 Quellen

Quelle Beitragsbild: wwwai.wu-wien.ac.at

Geburtsstern

Geburtsstern

Ein Jahr ist bekanntlich die Zeit, während der die Erde (und somit wir) einmal um die Sonne kreist. Da wir die verstrichene Zeit seit unserer Geburt, die wir „Alter“ nennen, in Jahren zählen, stellt diese somit nichts anderes als die Anzahl Umdrehungen um die Sonne, die wir bereits gemacht haben, dar. „Nur Menschen, die bereits 18 volle Umdrehungen um die Sonne erlebt haben, dürfen hier eintreten“, lautet also die eigentliche Aussage vieler Clubs und Bars.

Aber man muss das Alter ja auch nicht zwingend in Jahren angeben. Auf der Seite ihr-alter.de kann man sich ganz einfach sein Alter in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden ausrechnen lassen. So wird man sein 1-Milliarden-Sekunden-Jubiläum (nach ungefähr 31 Sonnenumdrehungen) nicht verpassen.

Eine weitere interessante Website zum Thema Geburtstag und Alter ist whenwasiconceived.com. Diese Website berechnet aus dem Datum der Geburt die Woche, während der man wahrscheinlich gezeugt wurde und zeigt dann den beliebtesten Song und Film dieser Zeit an. Vielleicht hatten diese sogar einen Einfluss…

Auf der Seite outreach.jach.hawaii.edu kann man seinen Geburtsstern finden. Dazu muss man einfach sein Geburtsdatum eingeben und die Seite zeigt einem dann einen Stern an, der genau so viele Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, wie man Jahre alt ist. Das bedeutet, dass das Licht, welches von diesem Stern heute sichtbar ist, genau zum Zeitpunkt der eigenen Geburt dort ausgesendet wurde. Umgekehrt könnte ein Beobachter auf dem „Geburtsstern“ nun gerade den Geschehnissen auf der Erde während des Geburtstages zuschauen.

 

Quellen

Quelle Beitragsbild: spacelapse.net

Nukemap

Ohne Titel

„Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen“, lautet ein Zitat von Albert Einstein. Mit heutigen Waffen wie Atom- oder Wasserstoffbomben wäre ein weiterer Weltkrieg wirklich verheerend.

Auf der Seite nuclearsecrecy.com (es lohnt sich zu warten, bis die Seite geladen hat!) erhält man Informationen über die Folgen nuklearer Bombenabwürfe. Man kann den Standort und eine (zum Teil wirklich gezündete) Bombe auswählen und dann zeigt die Seite an, welche Verwüstung ein solcher Abwurf nach sich ziehen würde. Die grösste Bombe der UdSSR beispielsweise könnte die halbe Fläche der Schweiz verwüsten, von weiteren Folgen wie radioaktive Teilchen, die von Winden transportiert werden, ganz zu schweigen. Ich finde, die Seite ist sehr interessant, wenn auch beängstigend zugleich. Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft keine weiteren Abwürfe von Kernwaffen geben wird.

 

Quelle Beitragsbild: Screenshot von Nukemap

Illegale Farben

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Viele DVDs und Programme werden heute mit geheimen Schlüsseln (Zahlen oder Buchstaben) kodiert, so dass sie nicht illegal vervielfältigt werden können. Wenn also diese Codes geknackt und über das Internet verbreitet werden, so kann dies zu einem grossen Problem für die Hersteller werden. Deshalb fordern einige, dass das Verbreiten von geheimen Schlüsseln für illegal erklärt wird. Somit gäbe es dann illegale Zahlen- oder Buchstabenfolgen. Aber es geht sogar noch einen Schritt weiter. Jeder Buchstabe kann in Zahlen und diese dann weiter in eine hexadezimale Zeichenkette (16er-System) umgewandelt werden. Diese werden in der Informatik gebraucht, um Farben zu definieren. So kann dann der Schlüssel als eine Kombination verschiedener Farben weitergegeben werden (was heutzutage auch so gemacht wird). Somit gibt es Farben, die nicht veröffentlicht werden sollten. Aber eine Farbe kann man ja auch nicht wirklich per Gesetz verbieten…

Beispiel: Von Buchstaben zu Farben

Da ich hier nicht illegale Schlüssel verbreiten möchte, nehme ich als Beispiel die Folge „LUCSBLOG“. Diese Buchstabenfolge kann mit der ASCII-Zeichenkodierung in binäre Zahlen (2er-System) umgewandelt werden. Die Zeichenfolge sieht dann so aus:

L = 01001100
U = 01010101
C = 01000011
S = 01010011
B = 01000010
L = 01001100
O = 01001111
G = 01000111

„LUCSBLOG“ wurde also nun zur Zahl „01001100 01010101 01000011 01010011 01000010  01001100 01001111 01000111“. Im Dezimalsystem lautet diese Zahl „5500376544776572743“ und im Hexadezimalsystem „4C554353424C4F47″. Eine Farbe besteht in der Informatik aus einer 6-stelligen Hexadezimalzahl. Es ergeben sich somit die Farben „4C5543“ und „53424C„, die restlichen Ziffern („4F47“) bleiben übrig. In einem Mal- oder Bildbearbeitungsprogramm kann man nun diese Farben in ein Bild malen. Den Rest schreibt man einfach unten hin. Die Farben im Beitragsbild entsprechen der Buchstabenfolge „LUCSBLOG“.

Schon hat man aus einer Text- oder Zahlenfolge eine Farbfolge gemacht. Diese sollte jedoch, wenn die ursprüngliche Folge ein geheimer Schlüssel war, nicht unbedingt verbreitet werden…

 

Nützliche Links:
Text zu Binär – Umrechner
Binär – Umrechner
Farben anzeigen

Quellen:
Illegal Numbers – Numberphile

Apollo 11

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Die Rakete der Mission Apollo 11 startete am 16. Juli 1969 um 13:32 Uhr (Zeitzone ±0) in Florida und erreichte 4 Tage später um 20:18 Uhr den Mond. Der Funkspruch “The Eagle has landed!”, den Neil Armstrong nach der Landung der Mondlandefähre Eagle zur Erde sendete, ist bis heute bekannt geblieben. Am 21. Juli 1969 um 02:56 Uhr betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Mit seinem Satz “That’s one small step for [a] man, one giant leap for mankind!” schrieb er sich in die Geschichtsbücher ein. Nach Armstrong betrat Buzz Aldrin den Mond, der dritte Astronaut der Mission Apollo 11, Michael Collins, blieb im Mondorbit zurück. Am 24. Juli 1969 um 16:50 Uhr kamen die drei Raumfahrer schliesslich wieder auf der Erde an. Während den folgenden 17 Tagen mussten sie sich unter Quarantäne begeben, da man vor unbekannten Mikroorganismen Angst hatte.

Heute, 44 Jahre nach der Mondlandung, kann man sich den ganzen Flugverlauf auf der Website wechoosethemoon.org (benötigt Flash) ansehen. Dort gibt es viele Fotos, Filme und Tondokumente von der Mission Apollo 11 und die Seite ist, wie ich finde, sehr schön gemacht. Auf jeden Fall ist sie einen Besuch wert.

 

Quelle: Wikipedia über Apollo 11

Quelle Beitragsbild: cache.gyazo.com

 

 

Famous Eyeglasses

In diesem Beitrag habe ich 10 kreative Fotos aus dem Internet zusammengestellt, die mir sehr gefallen. Oft gibt es unter den angegebenen Quellen noch weitere Beispiele…

 

1. Harmless (Quelle: ignant.de, by Albert Comper):

http-::petapixel.com:2013:05:14:harm-less-a-photo-series-of-firearms-made-entirely-out-of-plants:

Waffen aus Gemüse…

 

2. Muhammad Ali (Quelle: moillusions.com, by Michael Kalish):

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Ein Portrait des Boxers Muhammad Ali aus Boxsäcken.

 

3. Bliss (Quelle: wikipedia.org, by  Charles O’Rear):

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Das berühmte Hintergrundbild von Windows XP, damals und heute.

 

4. Stormtrooper (Quelle: flickr.com):

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Ein Bild aus Tausend Worten…

 

5. 1+1=3 (Quelle: yatzer.com, by Sandra Gustafsson & Peter Teigene): 

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Aus dem richtigen Winkel wird hier das Chaos zur Ordnung.

 

6. Minimalist Super-Heroes (Quelle: flickr.com):

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Minimalistische Darstellung von Super-Helden.

 

7. Perspective Art (Quelle: thisblogrules.com, by  Felice Varini):

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Farbflecken, die aus der richtigen Perspektive zu einem Muster werden.

 

8. The invisible man (Quelle: virtualfunzone.com, by Liu Bolin):

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Nein, das Besondere an diesem Bild ist nicht der Bagger.

 

9. Mikroart (Quelle: livenet.ch, by Willard Wigan):

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Winzige Skulpturen…

 

10. Squeezing out Competition (Quelle: bentobjects.blogspot.ch, by Terry Border)

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Kunst aus Alltagsgegenständen…

 

Quelle Beitragsbild („Famous Eyeglasses“): ignant.de, by Federico Mauro

 

Useless Web?

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Ich habe eine Liste von Websites zusammengestellt, die mir gefallen. Durch das Anklicken der Überschriften gelangt man direkt auf die beschriebenen Seiten. Viel Spass!

WordleWordle ist eine Website, auf der man aus einem Text oder einem Blog eine Wörter-Wolke generieren lassen kann. Das Bild dieses Beitrages ist die Wolke zu diesem Blog.

The Useless WebDie meisten Websites, auf die man über einen Button von The Useless Web geführt wird, sind zwar wirklich mehr oder weniger „useless“, aber grösstenteils auch sehr kreativ und originell gemacht und deshalb sicher einen Besuch wert.

Don’t shoot the puppy: Ein Spiel, bei dem man gewinnt, indem man nichts macht. Wenn man aus irgend einem Grund die Maus bewegt oder eine Taste drückt, wird ein Schuss auf einen kleinen gezeichneten Hund abgefeuert. Deshalb sollte man sich nicht in die Irre führen lassen…

HAL 9000 BildschirmschonerDiese Bildschirmschoner sehen aus wie aus der Zukunft und lassen den Computer aussehen, als ob er gerade weltbewegende Dinge berechnen würde…

The Company of MyselfEin Spiel, bei dem es darum geht, sich selber zu helfen, um zum Ziel zu gelangen. Mit der Leertaste reist man quasi in der Zeit zurück und muss dann mit parallel existierenden Ich-Versionen zusammenarbeiten.

The Picture of EverythingAuf dieser Website kann man sich ein 4.6 x 4.3 Meter grosses Bild anschauen, das von Hand gezeichnet wurde und praktisch jede Figur und Person enthält. Da es auch die Figur Walter (Wo ist Walter?) enthält, ist es, obwohl es der Künstler nicht so gerne hört, das grösste Bild, in dem diese Figur versteckt ist.

Draw a StickmanEin extrem kreatives Spiel, das man durch das Zeichnen von verschiedenen Objekten lösen kann, die dann vom eigens gezeichneten Stickman gebraucht werden.

The most awesomest thing everAuf dieser Website werden zwei Sachen einander gegenübergestellt und man muss entscheiden, welche man besser findet. Anhand aller Ergebnisse wird dann eine Rangliste der „most awesomest things ever“ erstellt. Leben wird klar von Teleportation, Zeitreise, dem Internet und dem Universum geschlagen.

How secure is my Password?: Eine Seite, auf der man die Sicherheit von Passwörtern ausprobieren kann und wie lange ein Computer brauchen würde, um es zu knacken. Auch zeigt es an, ob das Passwort unter den meist benutzten vorkommt.

The Wiki GameDieses Spiel macht eine Herausforderung daraus, möglichst schnell von einem Wikipedia-Artikel zu einem anderen zu gelangen, indem nur die verlinkten Wörter in den Artikeln angeklickt werden dürfen. Wer kommt schneller von der Mondlandung zum Papst?

GeoGuessr

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GeoGuessr.com ist eine Website, auf der man ganz zufällig mit Google Street View auf irgend einem Flecken der Erde landet. Dort kann man sich in Ruhe umsehen (es kann von Wüsten über Gebirge bis zu Städten alles sein). Die Aufgabe besteht nun darin, auf einer Weltkarte, die ebenfalls auf der Seite angezeigt wird, den ungefähren Standort dieses Ortes anzuklicken. Anschliessend wird einem angezeigt, wie viel der gewählte Standort vom tatsächlichen entfernt liegt. Je genauer man geschätzt hat, desto mehr Punkte erhält man. Das Eindrückliche an der ganzen Sache ist, dass man merkt, wie gross die Erde eigentlich ist. Ich hatte oft überhaupt keine Ahnung und musste raten. Meine (wohl eher bescheidene) Punktzahl lag bei 13’788. Wer schafft mehr?

Quelle Bild: mitglied.multimania.de

Google easter eggs

google

Google baut regelmässig versteckte Dinge in die Suchmaschine ein. So auch bei den folgenden Suchbegriffen:

do a barrel roll, tilt, zerg rush, conway’s game of life, binary, hexadecimal

Gebt einmal diese Begriffe bei Google ein und schaut, was geschieht. Leider funktionieren nicht alle bei allen Browsern. Am besten funktioniert es mit Firefox oder Google Chrome.

Quelle Bild: ianvisits.co.uk

9+7=10

binary

Wir alle rechnen mit dem Dezimalsystem. Wir zählen bis neun und beginnen dann bei zehn mit einer zweiten Stelle, der 1 vor der 0. Genau das Gleiche bei 100 (102), bei 1000 (103) und bei jeder folgenden Zehnerpotenz. Dies macht ja durchaus auch Sinn, da wir genau zehn Finger haben. Man muss aber überhaupt nicht so rechnen.

Computer beispielsweise rechnen mit dem Binärsystem. Sie kennen nur die Ziffern 0 und 1 (Strom oder kein Strom) und fangen bei jeder Zweierpotenz mit einer neuen Stelle an. Unser 1-10 sieht dann so aus:

1, 10, 11, 100, 101, 110, 111, 1000, 1001, 1010

Ein anderes halbwegs gebräuchliches System ist das Hexadezimalsystem. Da beginnt man bei den Sechzehnerpotenzen mit einer neuen Stelle. Die 10 in diesem System wäre also genau das Gleiche wie bei uns die 16. Für die Zahlen zehn bis fünfzehn müssen im Hexadezimalsystem neue Zeichen erfunden werden (da sie ja bis fünfzehn einstellig bleiben). Dafür hat man einfach die Buchstaben A-F genommen, damit man nicht noch neue Zeichen lernen muss. Unser 1-16 sieht dann so aus:

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F, 10

Wenn man also nun die Zahlen 9 und 7 addiert, ist das Resultat zwar eigentlich immer noch das Gleiche, man schreibt es aber nicht als 16, sondern als 10. Die Rechnung würde also durchaus Sinn ergeben, wenn wir anstatt zehn sechzehn Finger hätten und deshalb mit diesem System rechnen würden. Da aber das Dezimalsystem als Standard angesehen wird, ist es nicht so ratsam, diese Rechnung bei der nächsten Prüfung hinzuschreiben. Obwohl sie eigentlich nicht falsch wäre.

Übrigens: Wer hat den Witz auf dem Beitragsbild verstanden?

Quelle Bild: equinoxstudios.files.wordpress.com

 

 

Magnifying the Universe

Magnifying the Universe ist ein Programm, in dem man sich in sekundenschnelle durch die verschiedenen Zehnerpotenzen unseres Universums bewegen kann. So ist man innerhalb von Augenblicken vom Wasserstoff-Atomkern beim heutigen beobachtbaren Universum (vielleicht werde ich einmal einen Beitrag zu diesem Thema machen) angekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall sich einmal dieses Programm anzusehen. Ich habe es unterhalb dieses Textes eingefügt (leider funktioniert es nur mit Flash, es könnte deshalb mit Smartphones oder alten Computern Probleme geben):

Quelle Programm: Copyright 2012. Magnifying the Universe by Number Sleuth.

Quelle Bild: 1.bp.blogspot.com

Shepard Tone Illusion

fallingfalling

Um was handelt es sich?

Kann ein Ton unendlich höher oder tiefer werden, so dass man ihn immer noch hören kann?
Es scheint einem nicht sehr wahrscheinlich, wenn man sich aber den Ton auf fallingfalling.com anhört, so bekommt man das Gefühl, dass dieser tatsächlich unendlich lange immer tiefer wird. Ist es also möglich? Die Antwort ist nein. Bei der Shepard Tone Illusion handelt es sich um eine Art optische Täuschung, nur eben fürs Gehör.

 Erklärung

Der Ton, den man hört und der unendlich zu steigen oder zu sinken scheint, ist aus mehreren (meistens mehr als acht) Sinustönen aufgebaut. Die Tonhöhe (Frequenz) dieser Sinustöne wird nun parallel zueinander erhöht oder gesenkt, der Ton, den wir hören, wird höher oder tiefer. Da das menschliche Gehör aber nicht Töne aller Frequenzen hören kann, müssen diese acht Sinustöne in einem für uns noch hörbaren Frequenzbereich liegen. Wenn also ein Ton an der Grenze dieses Frequenzbereichs ankommt, wird er ausgeblendet und durch einen Sinuston am anderen Ende des Bereichs ersetzt. Die Sinustöne, aus denen der wahrgenommene Ton aufgebaut ist, werden also immer höher oder tiefer und springen dann, einer nach dem anderen, wieder zurück. Unser Gehirn merkt das aber nicht, da ja die anderen Töne (welche die Mehrheit ausmachen) immer noch am fallen oder am steigen sind und nimmt deshalb einen endlos steigenden oder sinkenden Ton wahr.

Anhören kann man sich diese Illusion auf fallingfalling.com.  Eine gute Erklärung (auf Englisch) zu diesem Thema findet ihr auf Youtube von Vsauce.

Quelle: Wikipedia